February 2006


Am 21. und 22. April 2006 findet in Leibnitz nunmehr doch das 7. !!! "AUSTRIAN BLUES MASTERS" statt. Wie in den Jahren zuvor  wurde die Latte was Qualität betrifft wieder ein Stück höher gelegt. Die musikalischen Akteure, die an diesen beiden Tagen zu hören sein werden, werden all Ansprüchen gerecht.

Am 21. April werden „THE CHARGERS“ aus Hamburg und KEITH B. BROWN (USA) den ersten Abend bestreiten.








THE CHARGERS (GER) Sie geraten ins Schwärmen, wenn man ihnen Bilder von alten Boliden aus den 70ern zeigt. Folglich stand der Dodge Charger Pate bei der Namensfindung des 1997 gegründeten Hamburger Blues-Quartetts um Komponist, Sänger und Harpspieler Martin Bohl. Die Chargers sind nicht brandneu im Geschäft. Bohl gehört zur alten Garde der Hamburger Bluesmusiker und war jahrelang Frontmann der Hamburger Formation King Bee Bluesband. In all diesen aktiven Jahren hat sich der smarte Musiker zu einem der versiertesten europäischen Harp-Spieler entwickelt.


Zudem ist er ein hervorragender Sänger und schreibt ganz famose Songs. So hört man z.B. auf dem Debut-Album "Get Charged!" auch ausschließlich Eigenkompositionen, die alle durch eine kompetente Gewitztheit bestechen.
Die Chargers begeben sich auf musikalische auf eine Rundreise über Austin (Texas), Louisiana, Chicago bis Los Angeles.
Stilistisch lasssen sich die Chargers nicht in eine Schublade stecken. Wenn man diese Metapher verwenden möchte, machen sie eher diverse Schubladen extrem weit auf und bedienen sich munter bei allen Spielarten der Bluesmusik.
Dieses klingt nie angestaubt nach musikalischer Brauchtumspflege, sondern immer frisch und auf der Höhe der Zeit.
Die Rhythmusgruppe der Chargers (Björn Puls am Schlagzeug und der Blues Spezialist Dirk Vollbrecht) spielt extrem zweckdienlich, groovt gelassen-cool und schiebt so ordentlich an, was Bohl und sein Gitarrist Jan Mohr dann fantasievoll ausfüllen.
Mohr spielt dabei eine Gitarre, die sich zwar bei alten Vorbildern bedient, aber dennoch so frei und inspiriert klingt, dass sich der eigenwillige Mann mit sofort in die Garde der großen, zeitgenössischen Gitarren-Irren katapultiert.
In seinen Soundvorstellungen und mit seiner Art, die PAUSEN zu spielen, d.h. mit wenigen Tönen eine explosive Stimmung zu erzeugen, ist Mohr nicht weit entfernt von US-Kollegen wie Junior Watson oder Alex Schultz. Das sei aber bitte nur von dem Verständnis fürs Musizieren so gesehen. Stilistisch ist Mohr deutlich weniger einem "alten" Stil verhaftet.
Kurz: die Chargers gehören zum Interessantesten, was Europa derzeit zu bieten hat.

Discographie:
Get Charged! - Stumble CD ST 19/ET 28 - 2000
Hypercharged! – Stumble CD CHCD2 – 2004


“Diese CD ist abwechslungsreich, dynamisch und äußerst tanzbar, vor allem aber ist sie interessant und eigenständig! Uneingeschränkt empfehlenswert!“
BLUES NEWS
„Ihr wollte den Leuten wirklich an die Wäsche!“
Udo Wolf – Drittes Ohr
„Es geht halt in die Beine, wenn THE CHARGERS angefangen haben, ihre Instrumente zu bearbeiten. .....THE CHARGERS scheinen ihre Zuhörer mit neuer Energie auftanken zu wollen“.
Hildesheimer Zeitung
„Was das Quartett aus Hamburg zu bieten hat, darf getrost und ohne Wenn und Aber begeistert gefeiert werden..... . Musiker und Songs reiften und so ist das neue Album weit mehr als nur gut geworden. Ich nenne es schlichtweg brillant und weiß, dass ich damit noch untertreibe....

Martin Bohl schreibt Anzügliches und Amüsantes zum alten Mann-Frau-Ding, begründet, warum er seinen Kaffee lieber selber kocht, nennt sein Auto sein Baby und läßt auch sonst nix aus, was Frau Schwarzer und ihrer Gefolgschaft Tränen in die Augen treiben würde.
Ganz famos!!!
Kurz und gut: hier kommt die Bluesscheibe 2004. Kein Scheiß!!!“
Thomas Ritter – Stumble Chef










KEITH B. BROWN (USA) - Keith B. Brown gilt als einer der größten Contry- und Blues-Interpreten seiner Generation.

Geboren in Memphis, Tennessee, stammt seine Familie eigentlich aus Greenwood, Mississippi, aus dem Herzen des Deltas. Seine Perfektion und sein Wissen über die Delta-Blues-Styles, die von Son House und Skip James über Bukka White und Robert Johnson bis zu Fred McDowell reichen, haben ihn an die Spitze einer kleinen, aber wichtigen, neuen New-Generation von afro-amerikanischen Country- und Bluesmusikern gebracht.
Obwohl er als großartiger Gitarrist gilt, ist Keith B.s wichtigstes Instrument seine Stimme. Wie auch bei den Delta-Titanen vor ihm ist seine Musik vokal orientiert. Er beschreibt sich selbst als einen reinen Sänger, der dem Song und dem Text dient und gleichzeitig eine überraschend intensive Emotionalität und Kraft in das bringt, was er singt.
Keith B.s Talente liegen nicht nur darin, die Bluestradition glaubwürdig zu interpretieren, sondern er ist auch ein gekonnter Songwriter, der die Musik mit seiner „eigenen Stimme“ bereichert, die mit unmissverständlicher Ehrlichkeit und Überzeugung erklingt. Das Living Blues Magazine schreibt, dass Keith B.s Musik durchfärbt ist von “fesselnder Emotionalität, überragender Musikalität und Gelehrsamkeit.“
Seine starke und leidenschaftliche Bühnenperformance so wie auch seine Aufnahmen sind eine Mischungen aus traditionellen, ursprünglichen Blues-Songs und seinen eher zeitgenössischen Kompositionen.
Wie es Keith B. selbst sagt: „Es ist wichtig für mich, den Meistern und Urhebern der Musik treu zu bleiben. Gleichzeitig ist es aber essenziell für mich und die Tradition, meine eigenen Geschichten zu erzählen, genau so wie sie es gemacht haben als sie die Form erfunden und definiert haben. Geschichtenerzählen ist der Rohstoff, aus dem Tradition selbst gemacht ist, und damit diese Musik weiter blühen und sich entfalten kann müssen wir der Tradition treu bleiben. …. wir müssen unsere eigenen Geschichten erzählen.“
Keith B.s Anerkennung als Künstler geht nicht nur in die Ohren und Augen der Musikwelt, im Gegenteil, er ist auch in der Filmindustrie sehr beliebt. 1998 besetzte Filmmacher Glenn Marzano die Rolle des großen „Son House“ mit Brown in dem vielfach ausgezeichneten Film 'Stop Breakin' Down', der vom Leben der Blueslegende Robert Johnson erzählt.

Zuletzt wurde Brown von Martin Scorsese und Wim Wenders zum Star in dem bedeutenden Kinofilm „The Soul of A Man“ auserwählt. Keith B.’s Darstellung von Skip James und der Film selbst haben weltweites Lob bekommen. Der Film war in der „offiziellen Auswahl“ bei dem Filmfestival in Cannes 2003, wo Keith B. und Wenders eingeladen wurden, den Film vorzustellen.
Mit der Veröffentlichung von „The Soul of a Man“ und „Delta Soul“, sein drittes Album bis jetzt, genießt Keith B. Brown internationale Zustimmung als ein multi-talentierter, aufstrebender Blues-Star.

“There's no question that Brown has the vocal and guitar chops to take his place among the upper echelon of his generation's acoustic bluesmen... he's more than a mere re-creationist...”  CHICAGO – SUN – TIMES

"Keith B. Brown brilliantly coalesces tradition and modernism by expanding the boundaries of a style that is not easily flexible...one of the best contemporary acoustic cds in a long time." SOULBAG MAGAZINE

“ ...Brown is a consummate country blues player…his feel is deep and true. Outstanding originals." BILLBOARD MAGAZINE


Am 22. April wird der Abend von Pianistenvirtuose ROB RIO (USA) eröffnet, gefolgt von „SIR“ OLIVER MALLY’S BLUES DISTILLERY feat. CHRISTIAN BACHNER am Saxophon.








ROB RIO (USA) : Von vielen auch als „Boss of the Boogie“ bezeichnet, spielt Sänger/Pianist RIO den Boogie und Jump-Blues mit einer Kraft und Intensität, die das Publikum auf der ganzen Welt, seit 20 Jahren, zu Begeisterungsstürmen hinreißt. RIO hat mit den Grossen des Genres, wie Muddy Waters, Willie Dixon, Charles Brown oder Joe Cocker und vielen mehr gespielt und hat mit Größen wie Mick Jagger, Canned Heat, Billy Boy Arnold, William Clarke, Coco Montoya, Finis Tasby… aufgenommen und ist immer wieder Gast bei diversen Studiosessions.


Geboren und aufgewachsen in der Bronx in New York, residiert RIO mittlerweile in Los Angeles wo er auf Festivals oder in Clubs gern gesehener Gast ist. Entweder Solo oder mit seiner 5-Mann Band THE REVOLVERS. Viele Jahre schon ist er der Star der Arches Piano Stage des Cincinnatti Blues Festivals, welches das Top Festival schlechthin, für Pianisten ist. Außerdem tritt er regelmäßig im Kodak Theater in der Roll des Jerry Lee Lewis auf, spielt mit Legenden wie Bob Seeley oder Carl „Sonny“ Leland im Rahmen des Ojai Blues Festivals, als Art Wiederaufführung des „Dream Teams“ Ammons – Johnson – Lewis oder ist z.B. das sechste Mal in Serie Gast beim Big Bear Lake Classic Jazz Festival sowohl Solo als auch mit Band.

RIO’s Dicographie umfasst neben 10 Produktionen unter eigenem Namen auch etliche Veröffentlichungen auf anderen Alben und Kompilationen. FAT GIRL BOOGIE, von der CD "Bankin' on the Boogie" (Boss,1992) wurde für den Sampler "19 Super Blues" (Sony,1993), auf dem auch Buddy Guy oder Stevie Ray Vaughan vertreten sind, ausgewählt sowie für "Boogie Beat Vol. 2". Er spielte den Titeltrack "Fine Young Girl" (Boss,1994) mit Billy Boy Arnold für dessen Alligator-release(1994) ein. "Swingtrain" (Boss,1997) brachte 14 Titel, davon acht Originale und vier heiße Boogie-Woogies. "Boogie Woogie Valentine" (Boss,1999) präsentiert ROB RIO & THE REVOLVERS. 15 Titel, davon sieben Eigenkompositionen und  Standards wie KANSAS CITY, SEA CRUISE und JAMBALAYA. "Rob Rio-LIVE!" (Boss,2001) ist ein Live-Solo Konzert auf DVD die 56 Minuten reinen Pianovergnügens bietet.. Danach erschien Back to L.A. (Boss,2003) ein Album auf dem abermals die Klasse und Reife RIO’s klar zum Ausdruck kommen. Feuriges Pianospiel und humorvolle Texte stehen im Mittelpunkt von acht eigenen Songs wie MY SWEET IVORY und FIRE IT UP! Ebenfalls auf dem Album zu hören, sind eine Version von  Nat King Cole's GEE BABY, AIN'T I GOOD TO YOU und Pete Johnson & Joe Turner's ROLL 'EM PETE. RIO's letzte CD, Boogie Woogie GOLD, (Boss,2005) ist eine Sammlung von 16 Boogie-Woogie Piano Instrumental “Goldstücken” zusammengestellt aus seiner 20jährigen Aufnahmetätigkeit. RIO macht auf diesem Album klar warum er als "Boss of the Boogie" gehandelt wird. Klassiker von Albert Ammons (BOOGIE-WOOGIE STOMP und CUTTIN' THE BOOGIE) , Pete Johnson's (DIVE BOMBER, KAYCEE BOOGIE und SWANEE BOOGIE) und Meade Lux Lewis's (HONKY TONK TRAIN) finden sich ebenso auf dem Album wie hervorragende Eigenkompositionen von RIO und verschiedene Interpretaionen von Meistern wie Jimmy Yancy, Cow Cow Davenport oder Otis Spann. Ausserdem gibt’s noch eine umwerfende Version von Erskine Hawkins' AFTER HOURS. Bis auf vier Titel wurden zwar all diese Nummern bereits auf anderen ROB RIO CD’s veröffentlicht, aber all diese “Nuggets” vereint auf einer Scheibe zu haben ist wahrlich als „Schatz“ zu bezeichnen!!!

"The best boogie- woogie player I've heard in a long time. He's really got it!"
Charles Brown
“I think Rob Rio plays as good as the very best pianist in the boogie music. He certainly has my approval."
Floyd Dixon
"...a flamboyant pianist, dynamic performer, charismatic entertainer..."
Greg Druest - KCBS FM
"...a boogie-woogie virtuoso..."
KEYBOARD Magazine
"Whether performing solo or with his smokin' band, Rob Rio's show is always a crowd pleaser."
Michael Kaufer - Foundation for American Roots Music







„SIR“ OLIVER MALLY’S BLUES DISTILLERY (AT):
Der 5-fache Sieger des CONCERTO POLL’S 1999 (bester bluesact) – 2001 (bester bluesact + best album international) – 2002 (bester bluesact) – 2003 (bester bluesact) bildet wie ja schon traditionell den Abschluss des Festivals. Umbesetzt - Martin Gasselsberger (piano/organ) ist ja mittlerweile fixer Bestandteil git es auch heuer ein special feature : CHRISTIAN BACHNER am Tenor-Saxophon. Christian Bachner – geb. am 23.03.1970 in Schwanenstadt (A).

Er absolvierte ein Musikstudium am Konservatorium der Stadt Wien und an der New School Of Music in New York bei Dave Liebman, Bill Evans, Dewey Redman...
Seine Konzerttätigkeit als Saxophonist umfasst: Upper Austrian Jazz Orchestra, Kenny Wheeler, Michael Gibbs, Jack Walrath, Jonny Griffin, Nouvelle Cuisine, Django Bates, Vienna Art Orchestra, Lungau Big Band, Bobby Shew, Peter Perfido, Nob Kinukawa, Jazz Big Band Graz, Ron Mclure, New York Voices, Patti Austin,...
Kompositionsaufträge für: Juvavum Brass Quintett, Georg Crumb Trio, Duo Toneart, Heavy Tuba & Jon Sass, Upper Austrian Jazz Orchestra,...

„Sir“ Oliver Mally’s Blues Distillery findet die Idealbalance zwischen Traditionsbezug und postmodernem Powerplay.
ROTHER – NACHRICHTEN / Germany
... Mally is an expressive guitarist has a versatile voice and is a striking songwriter
BLUES IN BRITAIN /U.K.
„Wäre doch alles, was Europa aus den USA übernommen hat, so erfreulich wie die Musik der Gruppe um Oliver Mally! Und wäre der doch so bekannt wie mancher über den Atlantik importierte Mist, der die Kanäle verstopft!“
- TITEL MAGAZIN – Deutschland
... Y’all sound great!
JOHN MOONEY - Florida / USA






Text: O.Mally,
Layout:BAS-Journal

21. und 22. April 2006
KULTURZENTRUM  LEIBNITZ

BEGINN jeweils 20 UHR
KARTENVORVERKAUF : 03452 82957
office@kael.at
www.sir-oliver.com
ABSOLUTER PFLICHTTERMIN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


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